Nisyros

Herbst 2012 - zum vierten Mal in 16 Jahren


Bilder der kleinen Vulkaninsel im Dodekanes, der ich jeweils zu besonderen Exportgütern verhelfe, deren einziger Abnehmer ich selber bin(!): Rostfunde und Knochenstücke, als Reliquien einer uns längst abhanden gekommenen Zeit.




 

So werde ich dort stets auch zum Archäologen, vor Ort eher weniger ausgerüstet mit Zahnbürste, als vielmehr mit Pinsel. – Vergängliches überall , als dekonstruktivistische Assoziation . Auch „menschliche Geistesprodukte“ sind wie inszeniertes Schauspiel : „Töff“ gewesen und zum Blechinsekt geworden; einst Wohnhaus, heute Kulisse vor längst gespieltem Theater. Alles Geschichten, die auch das griechische Leben schreibt – für mich die griechische Mythologie der Gegenwart, die ihre eigene Vergangenheit beschreibt.

Alle Bilder sind vor Ort, auf Nisyros, entstanden.