Weitsicht

Da tut sich wirklich die „Welt“ auf. Diesmal ist es die Sicht auf das Makrokosmische, die Sicht aus Distanz, die mich frei interpretieren lässt, weil der Massstab fehlt. Ich könnte mich im Lesen von Blutadern verlieren, wüsste ich nicht, dass es sich um eine Sicht aus dem All auf unsere Erde handelt. Hier wird durch die Technik der „Fotopeinture“ – wie ich sie nenne – die Realität des Un-Alltäglichen durch Malerei hinterfragt und dadurch zum „Einzelfall“. Die Malerei sucht sich dagegen, durch die partielle Genauigkeitsstruktur angereichert, eine neuen Definition ihrer Erscheinung.